Ausgangsbilder (metigo 3D)

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Photographien sind die Grundlage jedes metigo® 3D-Projekts. Sie können dafür Bilder verwenden, die mit verschiedenen Kameraarten erstellt wurden. Diese Bilder werden durch den Knoten Ausgangsbilder des Verzeichnisbaums für Orientierungen geändert. Hier importieren Sie Bilder, weisen ihnen Kameras zu und berechnen Bildkoordinatensysteme über Sensoren, Rahmenmarken oder Réseau-Kreuze.

Bilderfassung für metigo® 3D-Projekte

Die Kontextmenüs

Sobald Sie die Kameras erstellt haben, die Sie für die Bilderfassung in Ihrem Projekt verwendet haben, können Sie fortfahren, Bilder hochzuladen.

Der Verzeichnisknoten Ausgangsbilder

Öffnet den Dialog Ausgangsbilder laden, um Bilder in Ihr Projekt hochzuladen.
  • Bildspeicher freigeben ...
Große Bilder, die in photogrammetrischen Projekten verwendet werden, beanspruchen viel Speicherplatz. Bilder können vorübergehend deaktiviert werden, um den Arbeitsspeicher freizugeben.
  • Bildgruppen erzeugen ...
Wählen Sie diese Funktion, um automatisch Bildgruppen zu erstellen, die als Stereomodelle verwendet werden.
  • Modelle aufnehmen ...

Das einzelne Ausgangsbild

  • Ausgangsbild löschen ...
Wenn Sie keine zusätzlichen Bilder benötigen, können Sie diese entweder nur aus dem Projekt entfernen oder in der Objekthierarchie sowie von der Festplatte löschen.
  • Anzeigequalität ändern ...

Sie können die Anzeigequalität verringern, indem Sie einen Prozentsatz in das Eingabefeld eingeben.

  • Kamera zuweisen ...
Jedem Bild, das in einem Orientierungsprojekt verwendet wird, muss eine Kamera zugewiesen werden. Wenn Sie beim Hochladen eines Bildes keine Kamera zugewiesen haben, können Sie dies anschließend tun. Bilder ohne zugeordnete Kamera werden mit einem roten Rahmen angezeigt.
  • Bildkoordinatensystem erstellen ...
Abhängig von der verwendeten Kamera bietet metigo® 3D drei Optionen zum Erstellen von Bildkoordinatensystemen.
  • Anzeigen der Bildebenem im 3D-Fenster
  • Dateipfad zuweisen...

Ausgangsbilder laden, der Dialog Bilder laden

Der Dialog Bilder laden in metigo® 3D.

Sobald Sie die Kameras erstellt haben, die Sie für die Bilderfassung vor Ort verwendet haben, können Sie fortfahren, Bilder hochzuladen.

  1. Wählen Sie dazu den Ordner mit den Bildern im linken Teil des Dialogs. Alle in diesem Ordner enthaltenen Bilder werden angezeigt. Der mittlere Teil zeigt Vorschaubilder davon. Markieren Sie die Bilder und ziehen Sie sie in den rechten Teil des Dialogs.
    • Geben Sie die Dateierweiterung in das Eingabefeld Dateifilter ein, wenn Sie die angezeigten Dateien auf einen bestimmten Dateityp beschränken möchten, z.B. tif.
    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Unterordner verwenden, um auch die in Unterordnern enthaltenen Dateien anzuzeigen.
  2. Wenn Sie die Dateien aus dem mittleren Bereich des Dialogs (Punkt 1) in den rechten Bereich gezogen haben, finden Sie hier mehrere Bereiche für die einzelnen Kameras, die Ihrem Projekt zugeordnet sind. Legen Sie die ausgewählten Bilder in dem entsprechenden Feld für Ihre Kamera ab. Wenn Ihre Kamera nicht dem Projekt zugeordnet wurde, können Sie die Bilder auch über das Feld OHNE Kamerazuordnung importieren. In einem späteren Schritt kann die Kamera über den Verzeichnisbaum Orientierungen zugeordnet werden. Wählen Sie hier im Kontextmenü des Bildes Kamera zuweisen ... und wählen Sie die Kamera aus.
    • Verwenden Schiebereglern Vorschaubilder, um die Größe der Vorschaubilder der zu importierenden Bilder zu bestimmen.
  3. Drücken Sie Übernehmen, wenn Sie die Bilder in den Unterordner ../IMAGES Ihres Projekts übertragen möchten. Drücken Sie Abbrechen, um den Vorgang abzubrechen.

Bildkoordinatensysteme erstellen

Das Bildkoordinatensystem ist ein zweidimensionales, bildbasiertes Bezugssystem von rechtshändigen kartesischen Koordinaten. Die Sensormatrix einer CCD-Kamera definiert ihr Bildkoordinatensystem. Bei einer Filmkamera wird die physische Beziehung zur Kamera durch den Rahmen definiert. Im Sonderfall von Messkameras handelt es sich um Passermarken oder Réseau-Kreuze.

Abhängig von diesen verwendeten Kameratypen bietet metigo® 3D die folgenden Methoden zum Erstellen eines Bildkoordinatensystems:

  • Bildecken von CCD-Sensoren: Mit den Bildecken des CCD-Sensors wird das Bildkoordinatensystem festgelegt. Der Ursprung dieses Bildkoordinatensystems liegt in der geometrischen Bildmitte.
    Achtung Achtung: Stellen Sie beim Erfassen der Bilder vor Ort sicher, dass Sie immer den kompletten Sensor verwenden. Wenn Sie ein anderes Verhältnis von Breite zu Höhe oder kleinere Abmessungen verwenden, werden andere Bildkoordinatensysteme verwendet. Daher müssen zusätzliche Kameras erstellt werden.
    Das Bildkoordinatensystem wird anhand der Größenparameter erstellt, die im Abschnitt Parameter CCD-Kamera im Kamera-Dialog beschrieben sind (vgl. Der Kamera-Dialog).
  • Bildecken und dp: Für historische Bilder mit unbekannten Parametern wurde eine Standard-Ansichtskamera mit einer durchschnittlichen Kamerakonstante erstellt.Das Bildkoordinatensystem und die innere Orientierung werden durch die Ecken und dpi des gescannten Negativs erzeugt. Es wird automatisch erstellt.
  • Affine Transformation für Messkameras: Wenn Ihre Bilder mit einer photogrammetrischen Kamera aufgenommen wurden, müssen Sie für jedes Bild ein Bildkoordinatensystem erstellen. Laden Sie daher eine Koordinatendatei der Rahmenmarken / Réseau-Kreuze (*.BKO) und messen Sie die Bildkoordinaten im Bild. Mit einer affinen Transformation wird ein Bildkoordinatensystem Ihrer photogrammetrischen Kamera erstellt. Dies ist das genaueste Verfahren.
    Sie können dieses Verfahren auch für jedes gescannte analoge Bild anwenden. Anstatt Rahmenmarken zu messen, messen Sie einfach die vier Ecken des Bildes.