Bildgruppe

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Die Bildgruppe ist eine Besonderheit von metigo® 3D, um Stereoprojekte für einen Bildverband zu generieren und Verknüpfungspunkte in diesem Bildverband zu finden.

Bildgruppen erzeugen

Um eine Bildgruppe zu generieren, gehen Sie zum Knoten Ausgangsbilder im Baum Orientierungen und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten. Wählen Sie im Kontextmenü die Funktion Bildgruppen erzeugen ... aus.

  1. Markieren Sie die Ausgangsbilder, die Sie in die Bildgruppe übernehmen wollen. Öffnen Sie jetzt hier das Kontextmenü und drücken Bildgruppen erzeugen ....
  2. Der Automatische Punktsuche dialogue will be opened. Jetzt werden Vergnüpfungspunkt in dem Bildverband automatisch gefunden. Mehr Informationen zu den Parametern der Autommatischen Punktsuche finden Sie unter Automatische Punktsuche.
  3. Die Bildpaare, die zur Erstellung der Stereomodelle herangezogen werden, werden automatisch innerhalb der Bildgrruppe zusammmengestellt.

Das Kontextmenü

Der Knoten einer einzelnen Bildgruppe

  • Bildgruppe umbenennen...

Kommentare sind nur von angemeldeten Nutzern sichtbar.

  • Bildgruppe entfernen...

Entfernt die ausgewählte Bildgruppe entweder nur aus dem Projekt oder sowohl aus dem Projekt als auch von der Festplatte.

  • Modellanalyse
absoluten Orientierung.
  • Relative Orientatierung aller Modelle
Berechnet die relative Arientierung aller Modelle in der Bildgruppe neu.
  • Alle Modelle automatisch orientieren
Berechnet die absolute Orientierung aller Modelle automatisch basierend auf Passpunkten, einer bekannten Entfernung oder der Kamerabasis.
  • Alle orientierten Modelle speichern
Speichert alle Modelle, die orientiert wurden. Sie werden nun unterhalb des Knotens Modellverwaltung im Baum Modelle angezeigt.
  • Modelle ordnen...
Ordnet die Bilder der Stereomodelle zu einem Verband.

Modellanalyse

Tabelle zur Analyse der Modelle innerhalb der Bildgruppe..

Klicken Sie im Baum Orientierungen mit der rechten Maustaste auf eine Bildgruppe und wählen Sie im Kontextmenü Modellanalyse, um eine Tabelle zu öffnen, in der die Modelle verglichen werden.

Es wird eine Reihenfolge der Modelle am unteren Rand des Dialogfelds vorgeschlagen. Diese Sequenz wird durch einen einfachen mathematischen Ansatz erstellt, der ausschließlich von der Anzahl identischer Verbindungspunkte in den Modellen und dem Flächenverhältnis der konvexen Hülle abhängt.

Der obere Teil der Tabelle enthält die folgenden Werte:

  • Die Anzahl identischer Verbindungspunkte in zwei Modellen wird verglichen. Die grüne Zahl gibt die Anzahl der Verbindungspunkte in einem Modell wieder.
  • Um die angegebenen Prozentsätze zu berechnen, wird ein einfacher mathematischer Ansatz verwendet. Er basiert auf der folgenden Operation:
    • alle IDs der Bildpunkte, die in allen vier Bilder enthalten sind, werden gesammelt;
    • die Fläche der konvexen Hülle dieser Punkte wird für jedes Bild berechnet und sein Verhältnis in jedem Bild berechnet;
    • der erste angegebene Prozentwert ist das durchschnittliche Flächenverhältnis der konvexen Hülle der identischen Verbindungspunkte in allen vier Bildern;
    • für den zweiten Prozentwert wird die Überlappung der konvexen Hülle in allen vier Stereobildpaaren sowie im Stereomodell berechnet; es ist daher ein Maß für die Ähnlichkeit der Modelle - je näher 100% der Wert ist, desto ähnlicher sind die Modelle.
Merke Merke: Basierend auf der berechneten Sequenz müssen die Bildkoordinaten für die Passpunkte nur für das erste Bild in einer Sequenz gemessen werden. Die absolute Orientierung wird dann zuerst für dieses Modell berechnet und automatisch auf die anderen Modelle in der Bildfolge übertragen (vgl. Absolute Orientierung).

Die Überlappung der Modelle untereinander muss jedoch ausreichend sein. Für das erste Modell müssen Sie weiterhin die Passpunkte in beiden Bildern messen und die relative Orientietung für das ausgewählte Modell sofern erforderlich neu berechnen.

In diesem Beispiel müssen die Bildkoordinaten der Passpunkte zweimal gemessen werden::

  • in Modell 3 für die Sequenz der Modelle 3 - 7
  • in Modell 2 für die Folge der Modelle 1 -2.

Bildgruppen orientieren

Die relative Orientierung der Modelle in einer Bildgruppe basiert auf der automatischen Messung der Verknüpfungspunkte.

  1. Nachdem die Verknüpfungspunkte erstellt wurden, messen Sie im ersten Bild jeder Bildfolge mindestens 3 bekannte Punkte.
  2. Öffnen Sie anschließend das Kontextmenü und führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Stereobildpaare zu orientieren:
    • Stellen Sie zunächst die relative Orientierung der Bilder wieder her, indem Sie die Option Relative Orientierung aller Modelle auswählen. An der relativen Orientierungstabelle erkennen Sie, dass jetzt mehrere Verbindungspunkte ausgeschaltet werden. Es wurde mit einer Standardabweichung vom Mittelwert gefiltert.
    • Wählen Sie dann Alle Modelle automatisch orientieren aus, um die absolute Orientierung aller Modelle durchzuführen. Der Algorithmus beginnt mit den Bildpaaren, bei denen die Bildkoordinaten gemessen wurden, und überträgt die resultierenden absoluten 3D-Koordinaten der Verbindungspunkte in diesem Stereobildpaar an die anderen. In den verbleibenden Stereobildpaaren wird nun die absolute Orientierung berechnet.
  3. Sobald Sie die Modelle absolut orientiert haben, speichern Sie sie, indem Sie Speichern alle orientierten Modelle im Kontextmenü wählen. Durch das Speichern werden folgende Knoten erzeugt:
    • ein Stereomodell unter der Knoten Modellverwaltung des Baums Modelle für jedes Stereobildpaar. Die Datei *.STM enthält alle relevanten Informationen zum Stereomodell.
    • ein orientiertes Bild unterhalb des Knotens orientierte Einzelbilder für alle an den Stereomodellen beteiligten Bildern. Die Bilder, die für mehr als ein Modell verwendet werden, sind mehrfach enthalten. Die berechneten Parameter der äußeren Orientierung werden in der Datei *.ORI gespeichert. Die der Transformationsparameter des Bildkoordinatensystems in der Datei *.ATR.
    • ein Modell als Grundlage für die weitere Punktwolkenerzeugung. Dies wird unterhalb des Knotens Flächenpilz im Verzeichnisbaum DOM gespeichert. Eine Binärdatei *.EAS enthält die Basisinformationen, wie beispielsweise die verwendeten Verknüpfungspunkte für die relative Orientierung und die für den Flächenpilzalgorithmus als Startpunkte verwendeten.

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Achtung Achtung: Überprüfen Sie immer, ob die resultierenden Koordinaten für die absolute Orientierung innerhalb des Bereichs der Objektkoordinaten liegen. Andernfalls müssen Sie möglicherweise die absolute Orientierung wiederherstellen. Dieses Problem wurde möglicherweise durch mehrere Fehler verursacht.
  • Die Bildkoordinaten für einen der Passpunkte wurden in einem oder beiden Bildern fehlerhaft gemessen.
  • Ein häufiger Fehler, der bei der endgültigen absoluten Orientierung einer Bildgruppe auftreten kann, besteht darin, dass sie zuvor absolut ohne Verwendung von Passpunkten orientiert wurde, die Kamerabasis jedoch im Werkzeugfenster Relative Orientierung oder Abstände im Werkzeugfenster Absolute Orientierung angegeben sind.
    In diesem Fall stellt metigo® 3D das Objektkoordinatensystem auf den Wert ein, der für die Modellkoordinaten im ersten Bild jeder Folge berechnet wurde, und verwendet die Voreinstellung 1 m als Kamerabasis.

Merke Merke: Um das Problem zu analysieren, öffnen Sie die Liste der Objektpunkte, indem Sie auf den Knopf 3DIconDisplay Coord.png in der Symbolleiste klicken und zum Ende der Liste scrollen. Die Punktnummern mit einem vorangestellten C gehören zu Verknüpfungsspunkten. Wenn sie außerhalb der Reichweite der Passpunkte liegen, müssen sie entfernt werden. Gehen Sie dazu zum Knoten Punkte des Baums Orientierungen und wählen im Kontextmenü die Option Resultierende 3D-Koordinaten löschen. Die 3D-Koordinaten sollten nun aus der Objektpunkliste gelöscht werden.

Jetzt können Sie fortfahren und die absolute Orientierung wiederherstellen, indem Sie im Kontextmenü Ihrer Bildgruppe zuerst die Option Relative Orientierung aller Modelle und dann Alle Modelle automatisch orientieren auswählen.