Bildverarbeitungsfunktionen

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Die Besonderheit der Bildverarbeitungsfunktionen in metigo® MAP liegt darin, dass Sie nur für die Anzeige angewendet werden und jederzeit wieder rückgängig gemacht werden können. D.h., die Bilddatei bleibt immer unverändert. Sie werden auch immer in der Reihenfolge angewendet, wie Sie im Dialog von oben nach unten angeordnet sind. Wenn Sie nachträglich die Tonwertspreizung ändern, werden die nachfolgenden Operationen neu gerechnet.

Wenn Sie ein Bild im Projektbaum oder im Kartierungsbaum gewählt haben, erscheint am rechten Bildrand das Werkzeugfenster für die Bildebenen. Im unteren Teil des Fensters befinden sich die Bildverarbeitungsfunktionen, die standardmäßig ausgegraut sind. Bevor Sie sie verwenden können, müssen Sie diese unter Projekt>Projekteinstellungen aktivieren, indem Sie das Kontrollhäkchen bei Bildverarbeitungsfunktionen aktivieren setzen.

Empfehlenswert ist es nun, auch den Kontrollhaken bei Kopie der Bildebenen anlegen zu setzen, damit die Software nicht jede rückgängig gemachte Änderung berechnen muss, sondern auf das unveränderte Bild zurückgreifen kann.

Merke Merke: Nach jeder Veränderung an den Bildeigenschaften werden alle Änderungen nacheinander, beginnend mit der Tonwertspreizung, angewandt, sofern die entsprechenden Kontrollkästchen aktiv sind.

  1. Tonwertspreizung: Die Tonwertspreizung empfiehlt sich immer dann, wenn Ihr Bild aufgrund ungünstiger Belichtungsverhältnisse bei der Aufnahme zu hell bzw. zu dunkel geworden ist und die Randbereiche der Tonwertskala nicht genutzt werden. Mit den Eingabefeldern können Sie die Tonwertskala einschränken, indem Sie die untere bzw. obere Grenze verändern.
  2. Helligkeit: Die Funktion Helligkeit verschiebt alle Tonwerte um den eingegebenen Wert auf der Tonwertskala. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Verschiebung nicht zu groß wählen, da es sonst passieren kann, dass Farbinformationen verloren gehen, da Werte, die theoretisch über den Bereich 0 (schwarz) bis 255 (weiß) hinausgehen würden, auf die Randwerte 0 bzw. 255 gesetzt werden.
  3. Kontrast: Bei der Funktion Kontrast werden alle Tonwerte gleichmäßig um den angegebenen Betrag gespreizt (bzw. bei negativer Zahl gestaucht), was das Bild kontrastreicher macht. Wählen Sie jedoch den Wert zu hoch, können in den dunklen und hellen Bereichen Bildinformationen verloren gehen.
  4. Scharfzeichnungsfilter: Der Scharfzeichnungsfilter ist immer dann sinnvoll, wenn vorhandene Konturen im Bild verstärkt werden sollen. Diese Funktion erhöht den Kontrast zwischen benachbarten Bildpunkten, wodurch die Übergänge abgehackter werden.
  5. Deckkraft: Über die Deckkraft können Sie das Bild transparenter machen, wenn Sie den Wert verringern. Dies ist nützlich, wenn man Zustände von Objekten in verschiedenen Zeiträumen vergleichen will.

Merke Merke: Auch wenn die Maßnahmen zur Bildverbesserung nicht im Auswertefenster angezeigt werden, so werden Sie dennoch beim Exportieren des Bildes angewendet.