Erste Schritte mit metigo MAP

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Susanne Geck (Diskussion) 11:34, 2. Feb. 2016 (CET)

Die Anleitung Erste Schritte richtet sich and Anwender, die zum ersten Mal mit metigo® MAP arbeiten, und solche, die zwar schon einmal die Software genutzt haben, aber den Standardarbeitsablauf vertiefen wollen.

Hintergrundinformationen zu metigo® MAP

Lesen Sie unsere Einführung über metigo® MAP und wozu Sie das Programm verwenden können.

Hier finden Sie heraus, wie Sie das Programm metigo® MAP erhalten und welche technischen Voraussetzungen Sie mindestens benötigen.

Installieren Sie das Programm metigo® MAP und wählen Sie Ihre Sprache aus

Eine Schriit-für-Schritt-Anleitung, um das Programm metigo® MAP auf ihrem Computer zu installieren, finden Sie hier.

Wie wechseln Sie die Spracheinstellungen? Wenn Sie metigo® MAP zum ersten Mal starten, könnte die Sprache falsch eingestellt sein. Um die richtige Sprache auszuwählen, folgen Sie dieses Arbeitsschritten:

  1. Wählen Sie den letzten Eintrag auf der Menüleiste aus, Hilfe / Help /
  2. Wählen Sie Sprache / Language / und stellen Sie die von Ihnen bevorzugte Sprache ein.
  3. Klicken Sie auf die von Ihnen bevorzugte Sprache. Zur Zeit stehen Ihnen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch zur Verfügung. Die ausgewählte Sprache ist über einen vorangestellten Punkt markiert. Deutsch ist der erste Eintrag in der Liste.

Grundlagen

Nun sind Sie bereit, loszulegen. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich vor dem Beginnen einlesen, was die Vorzüge der Bildentzerrung ausmacht.
Dieser Artikel verweist auf andere Artikel zum allgemeinen Arbeitsablauf für ein kleines Projekt. Folgen Sie den Verlinkungen im Text, wenn Sie detailiertere Informationen für bestimmte Diolag-Fenster und ihre Struktur lesen möchten.
Für die Schriftformatierungen, die innerhalb dieser Artikel genutzt werden, können Sie hier eine Erläuterung lesen.
Es ist zu empfehlen, sich vor Beginn zunächst mit der Terminologie und der Benutzeroberfläche von metigo® MAP vertraut zu machen.

Arbeitsablauf für ein einfaches Projekt

Die folgenden Anweisungen beschreiben einen standardisierten Arbeitsablauf, dem Sie folgen sollten, wenn eine ebene Oberfläche wie die einer Hausfassade oder eines Gemäldes dokumentiert werden soll. Es werden die Bilder des Kloster Michaelstein im Ordner KARTIERUNG-SCHULUNG/AUSGANGSBILDER/KLOSTER-PARALLELE-LINIE benutzt. Sie können die Schulungsordner mit diesem Beispiel im Supportbereich unserer Website herunterladen. Für dieses Beispiel wird die einfache Objektgeometrie als geometrische Referenze genutzt.

Der Ordner enhält folgende Dateien:

  • KLOSTER.TAC - Koordinaten, die mit dem Tachymeter am Objekt gemessen und auf ein benutzerdefiniertes Koordinatensystem übertragen wurden;
  • KLOSTER01_2015.TIF bis KLOSTER05_2015.TIF - hochauflösende Fassadenaufnahmen, die nach den Konservierungsaufnahmen aufgenommen wurden; Verzerrungen der Bilder durch Objektiv wurden bereits entfernt;
  • KLOSTER01_BEMAßUNG.TIF bis KLOSTER05_BEMAßUNG.TIF - Fassadenaufnahmen, die vor den Restaurierungsmaßnahmen aufgenommen wurden; diese Aufnahmen enthalten Bemaßungen;
  • KLOSTER-WEST_1ZU100.TIF - entzerrter und montierter Bildplan in einem 1:100 Maßstab mit einer Auflösung von 200dpi, zeigt die komplette Fassade vor den Restaurierungsmaßnahmen;
  • KLOSTER-WEST_1ZU100.TFW - Datei (ASCII-format) speichert Maßstab und Positionierungen; sie muss immer im selben Ordner wie das entzerrte Bild abgelegt sein; zusammen mit ihr kann das entzerrte Bild in jedem GIS (Geoinformationssystem) wiederverwendet werden;
  • KLOSTER-WEST_1ZU100.USP - Binärdatei, die Maßstab, Auflösung und Positionierungen speichert; diese Datei muss immer im selben Ordner wie das entzerrte Bild abgelegt werden;
  • KLOSTER_PASSPUNKTESKIZZE2015.TIF - entzerrtes Foto mit Lage der Passpunkte / gemessenen Koordinaten (vgl. KLOSTER.TAC).

Vorbereitung des Außendienst im Büro

Kommentare sind nur von angemeldeten Nutzern sichtbar Bevor Sie im Außendienst mit der Dokumentation beginnen, sollten Sie Ihren Aufenthalt gründlich planen und weitere Informationen über folgende Punkte herausfinden:

  • die Größe des Objekts - Wenn Sie sich das Objekt persönlich nicht ansehen können, bitten Sie Ihren Kunden um diese Informationen und um ein Foto, das das Objekt und seine Umgebung zeigt.
  • die Geometrie des Objekts - ist es eine einfache Ebene oder eine Freiform-Fläche? - Handelt es sich um eine Ebene, wird die Bildentzerrung geeignet sein. Wenn es eine Freiform-Fläche mit großen Unterschieden eingehend der Tiefe der Ebene ist, müssten Sie möglicherweise Orthophotos erzeugen. In diesem Fall sollten Sie einen photogrammetrischen Fachmann befragen,
  • der Zweck der Dokumentation - Hiervon wird die Genauigkeit der Aufnahme und die Detailgenauigkeit abhängig gemacht. Sie sollten sich oder Ihren Kunden fragen, welchen Maßstab und welche Auflösung die Dokumentation haben muss, um die wichtigen Details kartografisch darstellen zu können.

Von diesen ganzen Informationen hängt die Methodenwahl für Ihre Aufnahme ab. Können Sie einfache Objektgeometrie verwenden, oder brauchen Sie ein genaueres Maß mit Hilfe eines Tachymeter? Ist Bildentzerrung die richtige Methode, oder brauchen Sie Orthophotos? Haben Sie sich für Bildentzerrung entschieden, beginnen Sie mit der Aufnahmeplanung. Zum Beispiel:

  1. Wählen Sie Projekt>Aufnahmeplanung in der Menüleiste aus, um den entsprechenden Dialog zu öffnen.
  2. Legen Sie Ihre eigene Kamera als eine neue Kamera an, indem Sie zur Registerkarte Kameraverwaltung gehen und den Anweisungen folgen.
  3. Nachdem Sie Ihre Kamera mit den richtigen Spezifizierungen erstellt haben, können Sie anfangen, Ihre Fotografie im Außendienst zu planen. Für unser Beispiel scheint ein Bildplan mit einer Auflösung von 400 dpi und einem Maßstab von 1:10 geeignet, um eine steingerechte Zeichnung zu erzeugen. Wenn Sie eine weniger ausführliche Dokumentation möchten, kann ein kleinerer Maßstab (1:50 / 1:100) ausgewählt werden.

Erstellen erster Projekte

Nachdem Sie die Bilder haben und zurück im Büro sind, fangen Sie an, Ihr Projekt aufzustellen. Für die folgende Übung wird der Ordner KLOSTER-PARALLELE-LINIE im heruntergeladenen Ordner verwendet.

  1. Gehen Sie im Menü auf Projekt>Neues Projekt, wählen Sie einen Ordner aus und geben Sie einen Projektnamen und die erforderliche Auflösung sowie den Projektmaßstab ein.
  2. Über den Projekteinstellungsdialog können Sie Eigenschaften wie Einheit, Zoomfaktor und Maßstabfaktor setzen, die Sie zum Kartieren brauchen werden.

Erstellen Sie zwei Projekte,

  • eins für den Gebrauch der Bilder mit niedrigerer Auflösung und angebrachten Bemaßungen.
    Verwenden Sie 400 dpi als Projektauflösung und 1:100 als Projektmaßstab.
  • eins für den Gebrauch der Bilder mit höherer Auflösung von 2015.
    Verwenden Sie 400 dpi als Projektauflösung und 1:50 als Projektmaßstab.

Erstellen von Kartierungsgrundlagen

Sie können verschiedene Typen der Kartierungsgrundlage in metigo® MAP anwenden. Das können entzerrte Photographien oder Orthophotos werden, eingescannte Bildpläne, CAD-Zeichnungen oder 3D-Modelle. Für diese Einführung verwenden wir Fotographien, die Sie entzerren werden. Bildentzerrungen werden die Hauptquelle sein, die Sie in Ihrer Arbeit verwenden werden. Wir stellen zwei Sätze Photographien von derselben Fassade zur Verfügung:

  • KLOSTER01-BEMAßUNG.TIF bis KLOSTER02-BEMAßUNG.TIF - vor der Konservierungsarbeit aufgenommen, geeignet für die Korrektur durch die Geometrische Entzerrung,
  • KLOSTER01_2015.TIF bis KLOSTER05_2015.TIF - nach Konservierungsarbeiten aufgenommen, geeignet für die Entzerrung mit Koordinaten.

Öffnen Sie die Registerkarte Entzerrung am Projektfenster, um fortzufahren.

Entzerrung und Montage mit Geometrieentzerrung

  1. Öffnen Sie das Kontextmenü am Knoten Geometrieentzerrung und wählen Sie Bild laden... aus.
  2. Wählen Sie Parallelenentzerrung im Drop-Down-Menü aus. Das Bild und ein Icon für die ausgewählte Entzerrungsmethode werden jetzt am Entzerrungsbaum erscheinen. Wenn Sie die falsche Methode aus Drop-Down-Liste ausgewählt haben, gehen Sie einfach zum Entzerrungsbaum, fügen die Richtige hinzu und löschen die falsche Methode mittels des Kontextmenüs.
  3. Folgen Sie den im Artikel Bildentzerrung mit parallelen Linien erteilten Anweisungen, um einen Auswertebereich auf dem Bild festzulegen, es zu entzerren, und in die Kartierung zu übernehmen.
  4. Führen Sie dieselbe Prozedur für die folgenden vier Bilder durch. Sehen Sie sich die neuen durch die Software vergebenen Namen an, um die Regeln zur Namensvergabe zu verstehen, wie etwa KLOSTER03-BEMAßUNG_P_04100.TIF. Der erste Teil ist der ursprüngliche Dateiname, der Zweite ist die Abkürzung für den Entzerrungstyp, P, und der letzte ist die Auflösung und der Bildmaßstab, 04100, der in diesem Fall 400 dpi und 1:100 beträgt.
  5. Wenn Sie den Kartierungsbaum öffnen, werden Sie entdecken, dass alle fünf Bilder übereinander gelegt wurden. Um alle Bilder zu einem zusammenhängenden Bildplan zusammenzufügen, müssen Sie die individuellen Bilder verschieben. Wir empfehlen, KLOSTER03-BEMAßUNG.TIF als Referenz zu verwenden, das am selben Platz bleibt.
  6. Gehen Sie zum Projektbaum und blenden Sie alle Bilder außer KLOSTER03-BEMAßUNG_P_04100.TIF über die Checkboxen aus. Wir haben KLOSTER03-BEMAßUNG_P_04100.TIF ausgewählt, weil es in der mittleren Position liegt und mit den Fensterpfosten zur Linken und Rechten gute Kanten gibt, um die angrenzenden Bilder daran auszurichten.
  7. Öffnen Sie das Kontextmenü des Knotens Hilfslinien am Projektbaum, um eine Neue Hilfslinienebene... zu schaffen und sie zu benennen.
  8. Gehen Sie zum Entzerrungsbaum zurück und schaffen Sie Hilfslinien, indem Sie auf die Taste IconLayout AuxLines.png klicken:
    * zwei horizontale Linien: eine entlang dem unteren Rand des Sturzes der oberen Fensterreihe und der oberen Schwellenkante der unteren Fensterreihe,
    * vier vertikale Linien: die Innen- und Außenkanten der Außenfenster.
  9. Blenden Sie das Bild KLOSTER04-BEMAßUNG_P_04100.TIF ein. Wählen Sie das Werkzeug IconEdit Move.png, drücken Sie die linke Maustaste an der linken unteren Ecke des linken unteren Fensters und bewegen Sie es zu den entsprechenden Hilfslinie und klicken Sie erneut, um es grob einzustellen. Sie werden gefragt, ob Sie fortsetzen und den Papierraum anpassen möchten. Bestätigen Sie es, indem Sie Ja drücken.
  10. Sobald Sie das Bild grob platziert haben, fahren Sie fort, es genauer zu positionieren. Wählen Sie dafür die Funktionsschlüssel F1 oder F2 aus und verwenden Sie die Pfeiltasten für die genaue Verschiebung. Um die korrekte Position des oberen Bildes zu überprüfen, blenden Sie es über den Projektbaum ein.
    Achtung Achtung: Das Bild könnte sich zu einer geringeren Auflösung gewandelt haben, sein Name wird nun im Kartierungsbaum grün angezeigt. Wenn dies eintritt, gehen Sie im Menü Projekt>Programmoptionen... und schalten sie Vorschaubilder für Bildebenen verwenden aus, speichern Sie die Änderung und öffnen Sie das Projekt erneut.
  11. Führen Sie dieselbe Prozedur für die folgenden drei Bilder durch. Um weitere Hilfslinien zu schaffen, wählen Sie die entsprechende Ebene am Kartierungsbaum aus und wählen das Werkzeug IconLayout AuxLines.png aus.

Datei:Getting-started plan-montage.png

Alternativ: Koordinatenentzerrung

Um die Ergebnisse und den Arbeitsablauf zwischen beiden Methoden zu vergleichen, versorgen wir Sie mit einer weiteren Bildserie und einer entsprechenden Koordinatendatei KLOSTER.TAC. Für die Position der gemessenen Kontrollpunkte orientieren Sie sich an der Datei KLOSTER_PASSPUNKTESKIZZE2015.TIF. Die geringe faßförmige Verzeichnung dieser Bilder ist bereits mit dem Menü Bildkorrektur entfernt worden. Machen Sie weiter, indem Sie, wie oben erklärt, ein anderes Projekt erstellen (Auflösung - 400 dpi; Maßstab - 1:50).

  1. Gehen Sie zur Registerkarte Projekt des Projektfensters und schaffen Sie eine neue Messdatenebene, indem Sie den Anweisungen folgen. Die importierten Koordinaten sind bereits in ein für die Wand geeignetes benutzerdefiniertes Koordinatensystem übertragen worden.
  2. Sobald Sie die Messpunkte geladen haben, werden sie auf dem Papierbereich als grüne Markierungen mit Punktnummern angezeigt. Diese Markierungen sollten die Entzerrungsebene umfassend abdecken. Wir empfehlen die äußeren Passpunkte, so wie eine 6 auf einem Würfel anzuordnen, und einige weitere in der Bildmitte zu plazieren.

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  1. Öffnen Sie jetzt das Kontextmenü des Koordinatenentzerrung-Knotens im Entzerrungsbaum und wählen Sie mehrere Bilder laden... aus. Gehen Sie in den Ordner, wo die Bilder gespeichert sind, wählen Sie die Bilder und ziehen Sie sie per Drag'n'Drop auf die rechte Bildschirmseite.
  2. Messen Sie die Bildpunkte, indem Sie das Werkzeug natürlichen Punkt messenIconRect NatPoint.png auswählen und die UMSCHALTTASTE gedrückt halten. Sobald Sie zwei Punkte gemessen haben, wird die ungefähre Position der anderen Punkte berechnet und mit einem gelben Kreuz gekennzeichnet. Bevor Sie das Bild entzerren, sollten Sie die Punktfehler und Umdrehung von denjenigen überprüfen, wo gr.F. am größten ist.???? Drücken Sie die Taste Berechnen und dann Entzerren.

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  1. Klicken Sie als nächstes auf die Taste in Kartierung übernehmen. Während des Übertragens des Bildes kann es dazu kommen, dass Sie gefragt werden, den statischen Papierbereich anzupassen. Bestätigen Sie diesen Dialog.
  2. Führen Sie dasselbe Verfahren für die folgenden vier Bilder aus.
  3. Gehen Sie zum Kartierungsbaum, und Sie finden den komplett montierten Bildplan vor. Überprüfen Sie die Genauigkeit der entzerrten Bilder, indem Sie sie ein- und ausblenden.
Datei:GettingStarted Coordinates.png
Kloster Michaelstein. Der entzerrte Bildplan nach der Montage mit eingetragenen Messpunkten (grün).

Bildmontage

Datei:Get Start 03 en.png
Gestutzte Kante von KLOSTER01_2015_C_1_04050.TIF, zeigt kleinen Geometrieausgleich und Unterschiede der einzelenen Steine von beiden Bildern. - 1:1 Druckgröße, 1:50 Objektgröße - Auflösung des Screenshot 72 dpi.

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Kommentare sind nur von angemeldeten Nutzern sichtbar Wenn Sie Größe der einzelnen Bilder reduzieren wollen, können Sie sie abschneiden. Wählen Sie jedes davon im Projektbaum aus.

  1. Schneiden Sie die Außenränder der Bilder mit dem IconDraw Rectangle.png Rechteck-Werkzeug ab, indem Sie es um das erforderliche Bilddetail ziehen. Wenn Sie die Taste Stutzen... drücken, wird das Bild gespeichert. Am Rand des Bildes werden Sie einen geringen Geometrieausgleich beobachten, der durch die individuellen Perspektiven der unebenen Steinoberflächen verursacht wird.
    Merke Merke: Diese Unterschiede können nur weiter durch das Exportieren des Bilds als Mehrebenen-TIFF und die Nachbearbeitung in einer professionellen Bildbearbeitungssoftware reduziert werden. Sie können nie völlig entfernt werden.
  2. Da das Bild KLOSTER04_2015_C_1_04050.TIF ein bisschen dunkler als die übrigen ist, werden Sie es über die Bildkorrekturwerkzeuge im Werkzeugfenster aufhellen wollen.
  3. Deshalb müssen Sie zunächst in den Projekteinstellungen überprüfen, dass Bildverarbeitungsfunktionen aktivieren angewählt ist.
  4. Nachdem Sie die Checkbox angewählt haben, sind die Bildverarbeitungsfunktionen am unteren Teil des Bildebenen-Werkzeugfensters aktiv. Haken Sie den Kontrollkasten Tonwertspreizung an und geben Sie 230 für das zweite Feld ein. Versuchen Sie verschiedene Einstellungen und beobachten Sie die Veränderungen.

Überblenden mehrerer Bildpläne

Um im Stande zu sein, das Gebäude vor und nach den Konservierungsmaßnahmen zu vergleichen, werden Sie die Bilder aus beiden Enzerrungsprojekten übereinander legen wollen. Deshalb importieren Sie das Bildergebnis vom Projekt KLOSTER-PARALLELE-LINIE.MAP.

  1. Öffnen Sie das Projekt KLOSTER-PARALLELE-LINIE.MAP und exportieren Sie das Bild als eine TIF-Datei. Gehen Sie dazu zum Menü Projekt>Export>Bilddatei (Tif).... Da Sie Hilfslinien für die Bildmontage verwendet haben, müssen Sie diese Ebene am Kartierungsbaum auf der linken Seite des sich öffnenden Dialog-Fenster ausschalten. Drücken Sie jetzt einfach auf Export... und bestätigen Sie den vorgeschlagenen Dateinamen und seinen Ablageordner. Schließen Sie das Projekt KLOSTER-PARALLELE-LINIE.MAP ohne zu Speichern.
  2. Öffnen Sie das Projekt KLOSTER_2015 und importieren Sie das exportierte Bild. Gehen Sie zum Projektbaum, Rechtsklick auf den Knoten Bildebenen und wählen Sie die Bilddatei KLOSTER-PARALLELE-LINIE_04100, die Sie gerade exportiert haben. Bestätigen Sie die Einstellungen im Bildebenen-Dialog. Eine Nachricht warnt Sie, dass "Der Projektmaßstab (1:50) ist mindestens doppelt so groß, wie der Bildmaßstab (1:100)." Ignorieren Sie die Warnung und bestätigen Sie, indem Sie Ja drücken.
  3. Nachdem Sie das Bild eingefügt haben, entdecken Sie, dass das importierte Image versetzt wird, weil es einen anderen Ursprung verwendet. Sie könnten jetzt weitermachen, indem Sie Hilfslinien setzen und das Bild mit dem Verschiebungs-Werkzeug bewegen, wie in der Bildmontage angewandt. Entscheiden Sie sich stattdessen dafür, das aktuelle Projekt zu verlassen und zu KLOSTER-PARALLELE-LINIE.MAP zurückzugehen.
  4. Öffnen Sie das Projekt KLOSTER-PARALLELE-LINIE.MAP erneut. Gehen Sie unter dem Menü Layout>Projektkoordinatensystem, und der Dialog zum Ursprung setzen öffnet sich. Wählen Sie die Datei KLOSTER.TAC aus, um von der vorhandenen Koordinatendatei Gebrauch zu machen.
  5. Wählen Sie Punkt 2021 von der Tabelle aus. Die Koordinaten werden jetzt automatisch in die Eingabefelder für die Koordinaten darunter übertragen. Haken Sie die Kontrollkasten Gitterkreuzpositionen verschieben an, da Sie X sowie Y verwenden wollen.
  6. Klicken Sie jetzt auf IconDraw_MeasInsertPoint.png von der Zeichenwerkzeugleiste und messen Sie die untere rechte Ecke aus dem ersten zugenagelten Fenster auf der rechten Seite des Erdgeschosses.

Kartieren mit metigo® MAP

Bevor Sie mit dem Kartieren starten, denken Sie gründlich über die Elemente nach, die Sie kartieren wollen, und welche Geometrie sie haben. Eine Klasse in metigo® MAP kann nicht Geometrie von verschiedenen Typen enthalten (Flächen, Linien und Punkte), wie sie von CAD verwendet werden. Nur ein einziger Geometrietyp kann einer Klasse zugeordnet sein, wie ein Stein einer Flächenklasse, ein Riss einer Linienklasse und ein gebohrtes Loch für eine Probe einem Punkt (Bild- oder Vektorsignatur) zuzuordnen ist. Zusätzliche Klassen sind Bemaßungen, Beschriftungen und Dokumentenklassen, die als Rasterbilder eingefügt werden können. Nützliche Klassen zur Nutzung an Baufassaden könnten sein:

  • Flächenklassen für Steine und Bauphasen (z.B. das Erdgeschoss zeigt einige zugemauerte Öffnungen);

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  • Linienklassen für Gebäudefugen, zur Trennung von Bauphasen, und für Kanten von Öffnungen (Kanten von Fenster- und Türlaibungen, Stürzen und Schwellen);
  • Ketten-Bemaßungsklassen, um Breiten und Höhen zu messen und eine Ebenenklasse, um die Höhe eines Fixpunkts, Bezugspunkts oder einzelner Gebäudeteile festzuhalten.

Erstellen von Kartierungsklassen mit metigo® MAP

In den folgenden Absätzen lernen Sie über die verschiedenen Methoden, eine Klasse anzulegen:

  1. Gehen Sie zum Projektbaum, Rechtsklick auf den Knoten Bemaßung und wählen Sie die Klassenverwaltung im Kontextmenü aus. Klicken Sie auf Neu..., um eine neue Bemaßungsklasse zu schaffen. Ein Dialog öffnet sich, geben Sie dort Kette als Name im Namensfeld ein. Der Klassentyp Bemaßung wird voreingestellt. Es sind nur Bemaßungen verfügbar, Versuche, den Typ über die Drop-Down-Liste zu verändern, werden scheitern. Drücken Sie Auswahl, um zu bestätigen. Sie können fortfahren und weitere Bemaßungsklassen für Ebenen erstellen. Die kürzlich angelegten Klassen werden in der Tabelle erscheinen. Am unteren Teil des Dialogs können Sie die Einheit und Dezimalstelle der Bemaßung verändern und die Farbe und Linienstärke gemäß Ihrer Wünsche festlegen.

Achtung Achtung: Sie müssen Ihre neuen Änderungen und Einträge mit der Taste Übernehmen bestätigen. Wenn Sie Abbrechen drücken, oder das Dialogfenster über den Schließen-Icon an der Titelleiste verlassen, werden die Klassen nicht erstellt.

  1. Gehen Sie zum Kartierungsbaum des Projektfensters und klicken Sie auf die Fläche IconMap ClassMangement.png auf der Symbolleiste oder dem Menü Kartierung>Klassenverwaltung, um den Klassenverwaltungsdialog zu öffnen. Klicken Sie auf Neu... und schaffen Sie die neuen Klassen Stein, Bauphase, Gebäudefuge und Öffnungskanten wie oben beschrieben. Wie zuvor öffnet sich der Neue Klasse-Dialog, benennen Sie die Klassen und wählen Sie den richtigen Klassentyp aus dem Dropdown-Menü aus. Stellen Sie Farben, Füllungen und Schraffuren zu Ihren Anforderungen in der Registerkarte Eigenschaften ein.
  2. Sobald Sie die Klassen angelegt haben, werden sie am Kartierungsbaum gezeigt.


Datenfelder

Sobald Sie Klassen erstellt haben, können Sie diesen Datenfelder zuweisen. Dafür öffnen Sie die Registerkarte Datenfelder unter dem Dialog Klassenverwaltung.

Freie Datenfelder

Steinflächenkartierung. Noch sind keine Materialien zugeordnet. Über das Kontextmenü bei nicht einsortiert kann der Dialog für Datenfelder bearbeiten geöffnet werden. Hier können Sie die Werte für Material und Konservierung auswählen.

Neben dem Zuweisen der festen Datenfelder, können Sie auch Ihre eigenen definieren. Ein Blick auf die Fassade lässt Sie entdecken, dass Steine von verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Oberflächenbehandlungen sowie Erhaltungsszustand verwendet werden. Sie könnten mehrere Klassen für verschiedene Steinmaterialien und Steine mit unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen erstellen, aber das ist nicht sehr elegant, weil dieses Verfahren kopierte und überflüssige Geometriedaten anhäufen wird. Der elegantere Weg ist, stattdessen Datenfelder, wie Material oder Oberflächenbehandlung, jedem Stein zuzuteilen.

  1. Gehen Sie deshalb zur Registerkarte Datenfelder des Klassenverwaltungsdialogs und drücken Sie die Taste Bearbeiten... , um den Datenfelder-Dialog zu öffnen.
  2. Sobald sich der Dialog geöffnet hat, drücken Sie die Taste Neu..., um das neue Datenfeld Material anzulegen. Wählen Sie im Drop-Down-Menü Zeichenfolge als Datenfeldtyp. Um das neue Datenfeld in der Kartierung zu verwenden, müssen Sie es der Klasse über die Tabelle freie Datenfelder unter der Registerkarte Datenfelder zuteilen.
  3. Erstellen Sie ein anderes Datenfeld namens Erhaltung, das aus einer Folge von drei Werten besteht, z. B. :
    A-gut
    B-teilweise verwittert
    C-stark verwittert
  4. Fangen Sie an, nach einem passenden Bereich in der Kartierung zu suchen. Um ein Datenfeld einzugeben, müssen Sie eine Fläche dafür kennzeichnen. Die effiziente Weise, Datenfelder zuzuteilen, besteht darin, eine Reihe von Steinen desselben Materials und Konservierungsstands zu kartieren. Dann gehen Sie in die Registerkarte Analyse des Werkzeugfenster im Bereich Kartierung. Klicken Sie auf das Optionsfeld Datenfeld und wählen Sie dort ein freies Datenfeld aus. Der Rechtsklick auf dem Wert nicht sortiert führt zu Datenfelder bearbeiten.... In der Drop-Downliste werden alle Elemente mit demselben Datenfeldwert, den du zuletzt eingegeben hast, ausgestattet. Tragen Sie die Werte für Material und Erhaltung von der Drop-Down-Liste ein.


Anhang: Weitere Schulungsbeispiele

    • CLOISTER-PARALLEL-LINE

In unserem Schulungsbeispielsordner MAPPING-TRAINING\IMAGE-RECTIFICATION finden Sie weitere Beispiele, um die verschiedenen Methoden der Bildentzerrung über Geometrie zu üben. Nutzen Sie die verschiedenen Methoden der Bildentzerrung über Geometrie, verwenden Sie dazu die folgenden Ordner: