Modellansicht

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Sie können von einem digitalem Oberflächenmodell, das nach metigo® MAP importiert wurde, verschiedene Ansichten erstellen. Modellansichten werden dazu verwendet, um unterschiedliche maßstäbliche Ansichten eines Digitalen Oberflächenmodells im Papierbereich abzubilden.

Erstellen neuer Modellansichten

Um Modellansichten zu erstellen, gehen Sie im Projektbaum auf den Knoten Modellansichten. Über das Kontextmenü können Sie entscheiden, ob Sie eine einzelne Ansicht des Modells erstellen wollen oder mehrere.

  • Um eine einzelne Ansicht zu erstellen, wählen Sie Modellansicht erstellen... im Kontextmenü des Knotens und benennen Sie die Ansicht im sich öffnenden Dialogfenster. Wählen Sie hier auch Koordinatensystem (BKS) aus, das als Grundlage dienen soll. Im nächsten Dialog bestimmen Sie den Maßstab der Ansicht.
  • Sie können auch mehrere Modellansichten gleichzeitig erstellen. Wählen Sie hierzu eines der Möglichkeiten unter Modellansichten Abwicklung erstellen aus. Geben Sie einen sinnvollen Namen für die Ansichten ein und wählen ein BKS und einen Abbildungsmaßstab aus.
    • außen 4 Ansichten - Erstellt vier Außenansichten von Links (L), Vorne (V), Rechts (R) und Hinten (H).
    • außen 6 Ansichten - Erstellt zusätzlich eine Aufsicht (O) und Untersicht (U) des Objekts.
    • innen 4 Ansichten - Erstellt vier Innenansichten von Links (L), Vorne (V), Rechts (R) und Hinten (H), z.B. die vier Wände eines Raums.
    • innen 6 Ansichten, z.B. zusätzlich Decke und Boden eines Raums.

Sobald Sie eine Modellansicht eingefügt haben, können Sie den Ausschnitt mit dem Werkzeug IconDraw Rectangle.png verändern, indem sie in der gewünschten Größe ein Rechteck aufziehen. Mit dem normalen Editierwerkzeug IconEdit Move.png können Sie die Ansicht innerhalb des Papierbereichs verschieben. Mit dem Werkzeug Icon3D move3d inView.png verschieben Sie das Modell innerhalb des Datenrahmens.

Das Werkzeugfenster Modellansichten

Über das Pull-Down-Menü aktuelle Modellansicht wählen Sie die Modellansicht aus, die Sie ändern wollen. Darunter befindet sich ein Register mit den beiden Reitern Modellansicht und Layout.

Der Reiter Modellansicht

Das Werkzeugfenster Modellansicht.
    • Über die beiden Pull-Down-Menüs wählen Sie ein Koordinatensystem aus, Dies kann entweder das Weltkoordinatensystem (WKS) oder ein zuvor Ihnen definiertes Benutzerkoordinatensystem (BKS) sein;
    • eine Ebene, die von dem gewählten BKS abhängig ist. Hier wählen Sie zwischen
      • yz-Ebene (Vorderansicht),
      • yz-Ebene (Rückansicht),
      • xz-Ebene (Vorderansicht),
      • xz-Ebene (Rückansicht),
      • xy-Ebene (Draufsicht),
      • xy-Ebene (Untersicht).
    • Nehmen Sie den Haken aus dem Kontrollkästchen in der rechten unteren Ecke heraus, wenn Sie eine perspektivische Ansicht einfügen wollen.
  1. Im Bereich Anzeige-Eigenschaften können Sie:
    • eine Hintergrundfarbe des Ansichtsrahmen über das Pull-Down-Menü Hintergrund auswählen.
    • wenn der Haken im Kontrollkästchen Beleuchtung gesetzt ist, werden das Pull-Down-Menü und der Schieberegler Schattierung aktiviert.
      • Über das Pull-Down-Menü entscheiden Sie, ob die Oberfläche bei der Darstellung
        • geglättet wird, d.h. die Dreieckskanten gerundet werden, oder ob sie
        • facettiert dargestellt wird, d.h. die Dreieckskanten sichtbar sind.
      • Über den Schieberegler Schattierung können Sie die Intensität der Lichtquelle definieren, je höher der Wert desto intensiver die Beleuchtung.
  2. Im Bereich DOM-Anzeige definieren Sie, wie das Digitale Oberflächenmodell im Modellfenster angezeigt wird.
    • Um sich die Punkte des Oberflächenmodells anzeigen zu lassen, setzen Sie eine Haken in das Kontrollkästchen Punkte über das Kontrollmenü können Sie entscheiden, ob die Punkte
      • in der Standardfarbe weiß, oder
      • in der aus den Photos übernommene Farbe Farbe 1, die bei der Erstellung der Punktwolke diesen Punkten zugewiesen wurde,
      • in einer anderen anderen Farbe, z.B. einer Tiefenkartierung, um die Deformation des Objektes darzustellen.
    • Wenn das Kontrollkästchen Dreiecke angehakt ist, werden die Dreiecksmaschen des Modells gefüllt angezeigt und das Pull-Down-Menü aktiviert, über das sie entscheiden, ob die Dreiecke angezeigt werden. Klicken Sie das Kontrollkästchen Dreieckskanten an, um zusätzlich noch die Kanten der Dreiecke über feine weiße Linien darzustellen. Über das Pull-Down-Menü Dreiecke kann die Farbe der Dreiecke bestimmt werde:
      • Standardfarbe zeigt die Dreiecke mit einer hellgrauen Textur.
      • Farbe 1 berechnet den Farbwert aus dem den Stützpunkten des Dreiecks zugewiesenem Farbwert.
      • Textur 1 übernimmt die Farbe von einer oder mehreren Bilddateien mit einer detailierten photographischen Textur.
    • Klicken Sie das Kontrollkästchen Rückseiten an, wenn Rückseiten der Dreiecksnetze, in der Ansicht zu sehen sind. Hier entscheiden Sie, ob die Rückseiten
      • ohne Textur in einem dunklerem Grau oder
      • mit der abgedunkelten Vorderseitenfarbe dargestellt wird.
        Merke Merke: Es reicht nicht allein das Kontrollkästchen Rückseiten auszuwählen, sondern sie müssen auch gleichzeitig den Haken im Kontrollkästchen Dreiecke setzen, um die Rückseiten darzustellen.
  3. Im Bereich Kartierungs-Anzeige entscheiden Sie, wie die Kartierung angezeigt wird.
    • Setzen Sie den Haken bei Kartierung anzeigen, um sich die Kartierung anzeigen zu lassen. Hier können Sie entscheiden, ob sie sich
      • über alle anzeigen Kartierungen auf allen DOMs oder
      • über nur von ausgewählten DOMs nur Kartierungen auf den im Bereich DOMs ausgewählten Oberflächenmodellen anzeigen lassen wollen.
    • Wenn das Kontrollkästchen bei Kartierung an Segment-Grenzen schneiden gesetzt ist, wird der Kartierungsbereich durch den kleinsten das Modell umschreibenden Quader bestimmt.
      • nur innenliegende Elemente
      • innenliegende und überlappende Elemente
      • Elemente exakt schneiden
        Achtung Achtung:
        Im Beispiel liegt das WKS (rechts) schräg. Um die gesamte Statue optimal darzustellen, wurde ein BKS (links) erstellt, in dem auch der das Segment des Kopfs angelegt wurde.
        Wenn Sie nur ein Segment, das mit Rechteckauswahlerstellt wurde, eines größeren Modells abbilden wollen, achten Sie darauf das Sie der Modellansicht des Segment dasselbe BKS zuweisen, in dem es erstellt wurde. Wenn nicht führt dies zu unerwünschten Ergebnissen. Da die Kartierungselemente durch den kleinsten umgebenden und am BKS ausgerichtetem Quader begrenzten werden, werden sie über die Grenzen des Segments hinweggezeichnet.
  4. Im Bereich DOMs wählen Sie über den Schalter DOMs auswählen... die digitalen Oberflächenmodelle aus, die Sie in der Modellansicht darstellen wollen.
    Diese 3D-Modelle sowie die aus ihnen ausgewählten Modelle werden im Formularfeld tabellarisch aufgelistet.

Der Reiter Layout

Der Reiter Layout des Werkzeugfensters Modellansicht.

Standardmäßig wird die Modellansicht im aufgezogenen Datenrahmen zentriert und im Projektmaßstab dargestellt. Über den Reiter Layout können Sie dies ändern. Hier definieren Sie den Maßstab und die Lage des Modells in der Modellansicht sowie das Layout, die Position und die Größe der Modellansicht im Papierbereich.

  1. Im Bereich Maßstab legen Sie den Maßstab über die Optionsfelder fest:
    • Projekt: Der Projektmaßstab wird für die Modellansicht übernommen.
    • Grenzen: Die Modellansicht wird optimal an die Grenzen des aufgespannten Datenrahmens angepasst.
    • nutzerdefiniert: Wenn Sie diese Option wählen. wird das Eingabefeld für den Maßstab freigegeben und Sie können hier einen selbst gewählten Maßstab eintragen.
Wenn Sie die im Projekt definierte Auflösung ändern wollen, geben Sie eine andere in das Eingabefeld Auflösung ein.
  1. Projektkoordinatenbereich Wenn Sie die Modellansicht nicht an der vorgeschlagenen Stelle des Papierbereichs im Datenrahmen zentrieren wollen, geben Sie einen Versatz in die Eingabenfelder ein. Setzen sie einen Haken in die Kontrollkästchen, wenn die wollen, dass der Versatz automatisch aus den Modellkoordinaten berechnet wird.
    • RW automatisch wie Modellkoordinaten
    • HW automatisch wie Modellkoordinaten
    Merke Merke: Dies ist von besonderen Interesse, wenn Ihr WKS sich nicht auf ein Einzelobjekt beschränkt, sondern beispielsweise einen Komplex aus mehreren Gebäuden beschreibt oder ein Landeskoordinatensystem (z.B. Gauß-Krüger bzw. UTM) ist.
    Drücken Sie die Schaltfläche anpassen im Bereich Dimension, damit der Datenrahmen automatisch an die richtige Stelle im Papierbereich gesetzt wird.
  2. Unter Dimension können Sie die Breite und Höhe des Datenrahmens einstellen oder Sie über den Schalter anpassen automatisch an die Modellansicht anpassen lassen. Setzen Sie in dem Kontrollkästchen Propotionen erhalten einen Haken, damit die Proportionen des Datenrahmens der Modellansicht erhalten bleiben, wenn sie den Wert für die Breite oder die Höhe ändern.
  3. Sie können die Modellansicht mit einem Rahmen umgeben, indem Sie das Kontrollkästchen Rahmen auswählen, dann werden die beiden rechts stehenden Pull-Down-Menüs aktiviert. Hier können Sie die Farbe und Linienstärke des Rahmens bestimmen.
  4. Wenn Sie im Bereich Beschriftung das Kontrollkästchen anzeigen auswählen, wird der bei Anlegen der Modellansicht angezeigt. Sie können diese automatisch generierte Beschrifttung ändern, indem Sie einfach in das jetzt aktivierte Eingabefeld einen neue Beschreibung eingeben. Um die Formatierung der Beschriftung zu ändern, drücken Sie einfach den Beschriftungsknopf IconMap Annotation.png rechts neben dem Eingabefeld und der Dialog Beschriftungsdialog öffnet sich. Die Position der Beschriftung im Bezug auf den Datenrahmen der Modellansicht legen Sie über das Pull-Down-Menü rechts neben dem Rahmen fest. Sie haben folgende Einstellungsmöglichkeiten:
    • Unten Links innen
    • Unten Rechts innen
    • Oben Links innen
    • Oben Rechts innen
    • Unten Links außen
    • Unten Rechts außen
    • Oben Links außen
    • Oben Rechts außen
  5. Im Bereich Positionierung können Sie die Modellansicht entweder im Objektkoordinatensystem [m] oder dem Pa­pierbereich [cm] positionieren. In die beiden Eingabefelder RW und Höhe geben Sie die Positionierung des Einfügepunktes ein und über das Pull-Down-Menü Bezugsecke, wo dieser sich am Datenrahmen der Modellansicht befinden soll. Wenn das Kontrollkästchen an Hilfslinien ausrichten ausgewählt ist, können Sie den Datenrahmen an zuvor definierten Hilfslinien verankern.

Modellansichten eines beweglichen Objekts

Kombination der Modellansicht mit einer CAD-Zeichnung

Im Papierbereich lassen sich verschiedene Kartierungsgrundlagen miteinander kombinieren. Eine Kombination von CAD-Zeichnung mit Modellansicht ist besonders sinnvoll.

  1. Gehe dazu in den Verzeichnisbaum Projekt auf den Knoten Modellansichten und
  2. öffne mit der rechten Maustaste das Kontextmenü. Wähle in den sich öffnenden Dialogfenster ein im Projekt vorhandenes Modell, ein BKS und einen Maßstab für die Modellansicht aus.
  3. Das Modell wird standardmäßig in der Vorderansicht der xz-Ebene geladen. In einem Landeskoordinatensystem als gewähltes BKS bedeutet dies, in einer Südansicht gelanden.
  4. Um die Ansicht zu wechseln, gehe in der Registerkarte des Werkzeugfensters in den Bereich Ansicht und wähle unter Ebene xy-Ebene (Draufsicht) aus. Das Modell wird jetzt allerdings versetz angezeigt.
  5. Um dies zu ändern, gehe auf die Registerkarte Layout und klicke die beiden Kontrollkästchen RW und HW automatisch wie Modellkoordinaten an. Der Versatz des Modells im Datenrahmen der Modellansicht wird jetzt automatisch berechnet. Allerdings liegt der Datenrahmen noch immer falsch.
  6. Um auch diesen zu verschieben, drücke unter Dimension auf die Schaltfläche anpassen. Da die Farbinformationen, insbesondere die Textur zusätzlichen Arbeitsspeicher beanspruchen, ist es sinnvoll diese erst jetzt zu laden.
  7. Standardmäßig wird bei aktiviertem Projektbaum die CAD-Zeichnung unter der Modellansicht im Hintergrund dargestellt. Erst im Kartierungsbaumm erscheint sie über der Modellansicht.

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