Projektfenster

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Ganz links befinden sich die Projektfenster. Diese Fenster ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Projektbereichen über Bäume, hierarchische Struktur für ähnliche Daten, mögliche. Eine gutbekannte Baumstruktur ist ein Dateiverzeichnis, in der zugehörige Dateien organisiert werden, indem sie im gleichen Verzeichnis gespeichert werden. Die einzelnen Baumelemente werden Knoten genannt. Der Wurzelknoten ist ein Knoten der sich von den übrigen Baumknoten abhebt. Er ist der oberste Knoten des Baums und hat keine übergeordnete.

Abhängig von der genutzten Software variiert die Anzahl und der Inhalt der Bäume. Das Projektfenster ermöglicht Ihnen eine schnelle und einfach zu handhabende Navigation innerhalb Ihres Kartierungsprojektes.

metigo® MAP

Das Baumfenster umfasst vier Registerkarten, die Sie durch Mausklick auf den entsprechenden Reiter am unteren Rand des Projektfensters öffnen können. In den einzelnen Registerkarten finden Sie folgende Themen:

Projekt: Darin können Sie Ihre Kartierungsgrundlagen, Kartierungsklassen, Hilfsebenen und Dokumentationsebenen verwalten.
Kartierung dient der Anzeigesteuerung der Klassen- und Gruppenauswahl während der Kartierung.
Hintergrund: Hierüber steuern Sie, welche Gruppen im Hintergund angezeigt werden.
Entzerrungen: Hier können Sie Ihre Ausgangsbilder entzerren und skalieren.
Datenblätter: Legen Sie hier Datenblattvorlagen und Datenblätter an und gestalten sie.

Der Projektbaum

Projektbaum

Bei der Aktivierung der Karteikarte Projekt, finden Sie eine Baumhierarchie vor. Über das Kontextmenü jedes Knoten können Sie auf weitere Funktionen zugreifen. Die vier Wurzelknoten umfassen den folgenden Inhalt:

  1. Kartierungsgrundlage: Hier können Sie Ihre Kartierungsgrundlagen laden und bearbeiten. Dies können eine oder mehrere Bildebenen (maßstabsgerecht entzerrte Bilder oder eingescannte Pläne), CAD-Zeichnungen (DWG/DXF-Format) oder digitale Oberflächenmodelle (DOM) sein.
  2. Kartierung: Hier können Sie sämtliche Kartierungsklassen (Bemaßung, Beschriftung, Flächen- und Linienkartierungen sowie Bild- und Vektorsignaturen) Ihres Projekts, klassifiziert nach deren Typ, sehen und sich getrennt anzeigen lassen.
  3. Hilfsebenen: Hier können Sie Gitterkreuze, Messdaten, Hilfslinien und Blattschnitte erstellen.
  4. Dokumentation: Im Bereich Dokumentation können Sie Legenden und Schriftfelder anlegen, mit denen Sie Ihr Projekt dokumentieren können.

Der Kartierungsbaum

Der Kartierungsbaum.

Die Registerkarte Kartierung dient Ihnen zur Anzeigesteuerung der Klassen- und Gruppenauswahl während der Kartierung.

Merke Merke: Bevor Sie mit der Kartierung beginnen können, müssen Sie in der Klassenverwaltung Klassen anlegen. Lesen Sie dazu Kapitel Klassenverwaltung oder Kapitel Kartierungsvorlagen.
Merke Merke: Haben Sie mehrere Klassen erstellt, dann ist es sinnvoll diese thematisch zu gruppieren. Lesen Sie dazu Kapitel Gruppenverwaltung.
  1. Sie können Gruppen anzeigen und ausblenden, indem Sie die Kontrollhäkchen vor dem Gruppennamen aktivieren oder deaktivieren. So ist es Ihnen auch möglich, mehrere Gruppen gleichzeitig anzeigen zu lassen.
  2. Um eine Klasse auszuwählen, klicken Sie einfach mit der linken Maustaste im Baum auf die entsprechende Kartierungsklasse, Sie wird dann im Baum fett gedruckt angezeigt. Dabei können Sie beliebig zwischen den verschiedenen Kartierungsklassen wechseln (Linie, Fläche, Bild- und Vektorsignatur, Bemaßung, Beschriftung). Wenn Sie eine Klasse ausgewählt haben, aktualisiert sich das Toolfenster auf der rechten Seite Ihres Programmfensters und zeigt die bereits vorhandenen Elemente an.
  3. Über die Reiter am unteren Rand können Sie zu den anderen Registerkarten des Projektfensters (Projekt, Hintergrund, Entzerrungen, Datenblätter) wechseln.
Merke Merke:
Der Kartierungsbaum: Das Kontextmenü des Knoten Alle
Wenn Sie das Kontrollkästchen einer Gruppe aktivieren, können Sie durch einen Rechtsklick das Kontextmenü aufrufen. Hier haben Sie die Möglichkeit:
  • eine neue Gruppe zu erstellen,
  • Gruppenlegenden oder individuell einstellbare Legenden anzulegen,
  • direkt auf die Gruppenverwaltung zu springen.
Genauere Erklärungen zu diesen Vorgängen finden Sie in den entsprechenden Kapiteln.


Merke Merke:
Der Kartierungsbaum: Das Kontextmenü des Klassenknoten
Wenn Sie eine Klasse wählen, haben Sie über das Kontextmenü die Möglichkeit:
  • Klassen in andere Gruppen einzufügen,
  • die Anzeigereihenfolge der Klassen innerhalb der Gruppen mit gedrückter linker Maustaste zu verschieben oder zu löschen,
  • direkt auf die Gruppen- und Klassenverwaltung springen.
Ihre Anordnung kann innerhalb von Gruppen durch Drag&Drop verändert werden.

Der Hintergrundbaum

Die Registerkarte Hintergrund dient Ihnen zur Anzeigesteuerung der Klassen- und Gruppenauswahl, die im Hintergrund angezeigt wird.

Der Hintergrundbaum steht derzeit nur Nutzern der Pflegevertragsversion von metigo® MAP 4.0 zur Verfügung.

Um Gruppen hier anzuzeigen, müssen Sie diese zunächst als Hintergrundgruppen definiert werden. Dazu öffnen Sie den Dialog Gruppenverwaltung entweder über den Menüpunkt Kartierung>Gruppenverwaltung, das Kontextmenü des Kartierungs- oder Hintergrundbaums oder den Schalter Gruppenverwaltung. Hier haken Sie das Kontrollkästchen Hintergrundgruppe an, damit diese Gruppe in den Hintergrundbaum übernommen wird und aus dem Kartierungsbaum entfernt wird.

Im Hintergrundbaum können Sie die bereits aus dem Kartierungsbaum bekannten Operationen durchführen. Die Kontextmenüs beider Bäume entsprechen einander.

Der Entzerrungsbaum

Der Entzerrungsbaum
Die Registerkarte Entzerrungen wird dazu benutzt, um Bilder zu entzerren und zu skalieren. Neue Ausgangsbilder werden geladen und mit unterschiedlichen Entzerrungsmethoden über das Kontextmenü entzerrt. Sie können dabei zu jedem Bild beliebig viele Entzerrungsprojekte erstellen.

Indem Sie mit der rechten Maustaste auf irgendeinen Zweig des Entzerrungsbaum klicken, können Sie zwischen verschiedenen Funktionen wählen, wie dem Laden einzelner oder mehrerer Bilder, dem Freigeben von Bildspeicher und dem Übernehmen entzerrter Bilder in die Kartierung, vgl. hierzu ausführlich Bildentzerrung und Montage.

  1. Geometrieentzerrung: Über das Kontextmenü eines geladenen Bildes, stehen Ihnen verschiedene Entzerrungsmethoden zur Verfügung:
    • Rechteckentzerrung hinzufügen... (R),
    • Parallelenentzerrung hinzufügen... (P),
    • Streckennetzentzerrung hinzufügen... (N),
    • Drehen & Skalieren hinzufügen... (S).
  2. Koordinatenentzerrung: Über das Kontextmenü eines geladenen Bildes können Sie ein (C_1) oder mehrere (C_2C_n) Entzerrungen zu einem Bild hinzufügen, indem Sie verschiedene Koordinatenzusammenstellungen, z.B. für verschiedenen Entzerrungsebenen verwenden.
  3. Stapelentzerrung: Sie können hierzu verschiedene Bildquellen verwenden, z.B.
    • Mehrebenen-TIFFs, wie ein nicht entzerrtes Bild in einer Ebene und Kartierungen von Schäden und Maßnahmen in den anderen Ebenen, oder
    • ein Stapel von Bildern, die mit den gleichen Einstellungen und von exakt demselben Standpunkt, wie bei Thermalbildern der Fall, aufgenommen wurden.

Der Datenblätterbaum

MAP OperatingSoftware DataSheets de.png
Die Registerkarte Datenblätter dient Ihnen zur Verwaltung Ihrer Datenblattvorlagen sowie Ihrer bereits erstellten Datenblätter. Bei der Aktivierung dieser Karteikarte finden Sie eine Baumstruktur mit drei Ästen vor:

Datenblattvorlagen: Dieser Baumknoten listet Ihnen Ihre bereits angelegten Datenblattvorlagen auf. Durch einen Rechtsklick rufen Sie das Kontextmenü auf, in dem Sie Funktionen zum Anlegen und Importieren weiterer Datenblattvorlagen vorfinden.

Klassendatenblätter: Dieser Baumknoten listet die Gruppen von Klassendatenblättern auf, die wiederum die jeweils enthaltenen Klassendatenblätter auflisten.

Projektdatenblätter: Dieser Baumknoten listet die Gruppen von Projektdatenblättern auf, die wiederum die jeweils enthaltenen Projektdatenblätter auflisten.

metigo® MAP Hierarchiebereich

Objekthierarchie.

metigo® MAP VIEW

Projekt,
Kartierung,
Datenblätter.

metigo® 3D

Orientierungen,
Modelle,
Klassen,
DOM.