Baubegleitende Ingenieurvermessung

Größere Bauvorhaben an Sanierungsobjekten können komplex vermessungstechnisch betreut werden. Über das formgetreue Aufmaß als Planungsgrundlage hinaus können die Veränderungen am Bauwerk erfasst (Abrissdokumentation, Überwachungsmessung) und baubegleitende Vermessungsleistungen (Achsabsteckungen, Meterrisse und Kontrollaufmaße) erbracht werden.

Neben dem Gebäudeaufmaß können Lage- und Höhenpläne sowie Baumbestandspläne für eine komplexe Planung von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen, Ver- und Entsorgungspläne sowie die Freiflächenplanung des Objektes erstellt werden.

Referenzprojekte:

Formgetreues tachymetrisches Bauaufmaß - Tachymetrie

Das formgetreue tachymetrische Aufmaß erfolgt überwiegend mit einem reflektorlos messenden, elektronischen Tachymeter in einem einheitlichen Koordinatensystem. Mit einer Softwareschnittstelle für codiertes tachymetrisches Gebäudeaufmaß ist die Kombinierbarkeit von Photogrammetrie und Gebäudeaufmaß in einer hohen Genauigkeit gewährleistet.
Schnitthöhen und -verläufe können im Gebäude dauerhaft durch Meterrisse bzw. temporär durch Rotationslaser gekennzeichnet werden, so dass ergänzende Einmessungen von Hand möglich sind. Die Auswertung der Messergebnisse für alle Geschossebenen, Quer- und Längsschnitte, Wandabwicklungen, Fassadenzeichnungen usw. erfolgt im CAD-System.
2017/18 erfolgte bei der fokus GmbH Leipzig die technologische Umstellung der Bauaufnahme zur CAD-Auswertung basierend auf 3D-Laserscandaten.

Referenzprojekte:
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2015
Tellschütz
2012/2015
Salzwedel
2012
Gnandstein
2010/2015
Salzwedel
2010
Goseck
2008
Merseburg
2008
Hildesheim
2007
Frose
2006
Dresden
2006
Goseck
2006
Weferlingen
2005
Memmleben
2005
Greiz
2004
Beuster
2002-2003
Linderhof
2002-2003
Inzigkofen
2002
Hadmersleben
2001
Weil der Stadt
2000
Goseck
2000
Wermsdorf
1999
Graditz
1998
Rom (I)
1998
Wechselburg
1998
Leitzkau
1997-1998
Rostock
seit 1993
Leipzig
1993-1994
Kapellendorf

Formgetreues tachymetrisches Bauaufmaß - 3D-Laserscan

3D-Laserscanning bezeichnet das zeilenweise Abtasten der Objektoberflächen mit einem Laserstrahl, um diese dreidimensional zu vermessen. Das Ergebnis ist eine dreidimensionale Punktwolke mit einer Graustufeneinfärbung nach Reflexionsintensität. Über zusätzliche Bild-aufnahmen können die Punkte auch mit der realen Objektfarbe eingefärbt werden.
Für die Herstellung eines übergeordneten Koordinatenbezugs und die effiziente Absicherung einer übergreifenden Orientierungsgenauigkeit bei der räumlichen Trennung von Laserscanstandpunkten (Gebäudeteile, Geschosse, enge Treppenaufgänge, Tunnel …) erfolgt die tachymetrische Polygonierung/Einmessung von Referenzkoordinaten.
Mit der Orientierungssoftware SCANTRA werden die einzelnen Punktwolken automatisiert, ebenbasiert mit Unterstützung durch die Referenzkoordinaten in hoher Genauigkeit in einem einheitlichen Koordinatensystem orientiert.
Im nachfolgenden Prozess der Punktwolkenaufbereitung werden die orientierten Einzelpunktwolken gefiltert (Intensität, Auftreffwinkel, Entfernung, Nachbarschaft) und mit einem definierten Punktabstand (z.B. 3mm, 6mm, 12mm) zu einer Gesamtpunktwolke verschmolzen.
Die verschmolzene Punktwolke kann als Endergebnis direkt an den Kunden ausgeliefert werden oder aber als Grundlage für die formgetreue CAD-Auswertung von Grundrissen, Schnitten und Fassadenansichten verwendet werden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten der verschmolzenen Gesamtpunktwolke sind die Erstellung von 2D-Schnittprofilen, Orthogonalprojektionen, Deformationsanalysen oder sie dienen als Referenzgrundlage für die Photogrammetrie (2D-Bildentzerrung, 3D-Abwicklung, Texturierung).
Der hier beschriebene Funktionsumfang für die Punktwolkenaufbereitung und –auswertung wird von der fokus GmbH Leipzig auf Grundlage der eigenen Dokumentationsprojekte weiterentwickelt und dem Kunden über die Softwarelösungen metigo MAP 5.0 (3D-Modul) und metigo 3D zum Verkauf angeboten.

Referenzprojekte:
2021
Memleben
2020
Eichstätt
2020/21
Hamersleben
2020
Stiege
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2020
Quedlinburg
2020
Mainau
2019
Gundersleben
2019
Paderborn
2019
Ilfeld
2018
Bad Ems
2018
Sagard
2017/18
Tachymetrie/3D-Laserscan
Umstellung der Bauaufnahme vom tachymetrischen Aufmaß zur Auswertung von 3D-Laserscandaten 

Deformationsanalysen

Für die Analyse und Veranschaulichung von Deformationen an Bauwerken können aus dreidimensionalen Messdaten Oberflächenmodelle berechnet werden. Die benötigten Daten werden durch photogrammetrische Stereoauswertung, tachymetrische Punktmessungen oder mit einem Laserscanner erfasst. Aus dem so gewonnenen digitalen Oberflächenmodell können Profile und Höhenschichtlinien abgeleitet werden.

Zur Überwachung des vertikalen Bewegungsverhaltens von Bauwerken werden in zeitlichen Abständen Präzisionsnivellements über dauerhaft vermarkte Mauerbolzen mit Digital-Nivellier und geprüften Invar-Messlatten ausgeführt. Neigungen und Deformationen werden durch tachymetrische Messungen an definierten Messpunkten geodätisch bestimmt und überwacht. Die Ergebnisse solcher sich oft über Jahre erstreckenden Messungen werden in geeigneter Form tabellarisch oder graphisch aufbereitet.

Referenzprojekte:
2019
Bad Ems
Kaiser-Wilhelm-Kirche, Deformationsanalyse für Setzung 
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2015
Aschersleben
2011
Raitenhasslach
2009
Zwickau
2007
Frose
2004
Quedlinburg
Schloss / Stiftskirche St. Servati 
1999
Eilenstedt
1998-2002
Rostock
1997
Eckartsburg
1997
Merseburg
1995-1997
Halle (Saale)
1993-1995
Zeitz
1993-1995
Aschersleben